Pulp Letters

the other way of writing

My Pulp Life # 7

Erstellt in Dope69 Stories am 09.11.2008 von Dope69

Der Anruf

Nachdem ich Zuhause angekommen bin, mich geduscht, was gegessen und es auf meinem Bett vor dem Fernseher mit einer Dose Jacky&Cola und einer Schachtel Glückskekse gemütlich gemacht habe, ruft mich Frank an.
Mal wieder.
Und aus meinem Handy ertönt der Song “Start A War” von der Band Static-X.

<<Hey bist du es?>> Schreit er in den Hörer.
<<Ja ich bin es, du hast doch meine Nummer gewählt, oder? Woher hast du die eigentlich?>> frage ich, ebenfalls schreiend.
<<Die hab ich von Dirk bekommen.>>
<<Wer?>>
<<Na von Dirk.>>
<<Kenn ich nicht.>>
<<Du kennst doch Dirk?>>
<<Ich kenne niemanden der Dirk heißt>>, sage ich mit zorniger Stimme und frage mich, was für ein beschissener Name Dirk doch ist.
<<Weißt du schon was mit Dennis passiert ist?>> fragt er, und ich frage mich wer noch mal Dennis war bevor ich ihm mit <<Nein>> antworte.
<<Der wurde umgebracht und zwar von Dirk.>> sagt er, und nun überlege ich zum letzten Mal wer noch mal Dirk war.
<<Das ist doch voll der Hammer, oder?>> fragt er, zwar nicht schreiend aber immer noch ziemlich laut.
<<Derselbe Dirk von dem du die Nummer hast?>>
<<Ja.>>
<< Toll, kenn ich nicht.>>
Beiderseitiges Schweigen.
<<Warum hat Dirk Dennis getötet?>> frage ich aus reiner Neugier.
<<Bei Dirk wurde eine Schizophrenie festgestellt, und anscheinend hat seine Schizoseite mal Lust gehabt jemandem die Kehle durchzuschneiden.>>
<<Krass.>>
<<Ich wollte dich nur fragen ob du mit zur Beerdigung kommst?>>
<<Kommt Dirk auch?>> frage ich kichernd.
<<Darüber kann ich nicht lachen! Echt geschmacklos Mann. Also, was ist? Kommst du mit?>>
<<Ich war erst vor Kurzem auf einer Beerdigung>>, lüge ich, und füge noch hinzu, daß ich nicht weiß wer dieser Dennis noch mal war. Ich wünsche ihm aber viel Spaß und dass er Dirk einen Schönen Gruß von mir ausrichten soll, worauf er wortlos auflegt.

fisten oder gefistet werden

Erstellt in Allgemein am 07.11.2008 von lone.gunman

bei wem wurde noch nicht in den analen seiner persönlichkeit herumgestochert nur um die macht des gegenüber zubefriedigen?
wer hat sich noch nie dabei erwischt wie er sich gewünscht hat, auch mal seine faust bis zur schulter in der scheiße eines anderen eintauchen zu lassen, um ihn so richtig zu quälen? die macht zu kosten, ein anderes leben für nur eine minute so in den dreck zuziehen und anschliessend lachend davon zu gehen um sich zuhause einen drauf runterzuholen wie toll man doch wieder gewesen ist?
unser ganzes leben dreht sich um die frage wen kann ich fisten, wer wird mich fisten und wer wird zuerst gefistet!

sein ganzes leben wird man gefistet, mal weniger stark mal mit anlauf und ohne gleitmittel. das blut muss nur so spritzen!
von klein an lernt man zu geben, auch zu nehmen, jenachdem wie stark die eigene persönlichkeit und der körperbau sind.

wenn die grundkenntnisse des fistens im kindergarten und in der schule gelernt wurden, von wie? bis warum? über gruppenfisten ist man soweit
in der profiliga mitzufisten…

wenn! man irgendwann mal über seinen eigenen schatten, welcher unendlich lang erscheint, gesprungen ist und sich dazu durchgerungen hat arbeiten zu gehen, gibt ma sich als freiwild zu erkennen welches für geld gefistet werden will. jeden tag. eine zuerst billige hure des lebens. ein wiederholungs masochist. mit jeder faust welche in einen gerammt wird, stumpft man immer weiter ab, soweit bis einem etwas fehlt wenn man mal 3 wochen urlaub hat. je länger das spiel mitgespielt wird, je länger man seinen arsch den anderen zum geschenk anbietet, desto bessere chancen hat man andere zufisten. erst einen einzigen welcher jeden tag die eigene faust zu spüren bekommt, dann immer mehr. nach einer gewissen zeit werden regelrechte orgien möglich um sein eigenes ego derart zu penetrieren, dass einem allein beim gedanken gehörig einer abgeht.

doch wo zieht man seine grenzen? warum soll ich dieses gefühl nur auf arbeit haben? wieso nicht auch in meinem privat leben? wenn man mal wieder auf der arbeit von einem anderen eiskalt erwischt wurde und so ein richtig schönes ziehen verspürt, wieso dann nicht wen aus dem privatem umfeld fisten? durch den vorteil einer persönlichen beziehung zu demjenigen wird es einem sogar vereinfacht. quasi hat man ein drehbuch desjenigen zur hand in welchem steht zu welchem akt er fertig gemacht werden kann. die linke faust bereitet vor, die rechte faust vollendet im schlussakt.je näher man einer person steht, desto dicker das drehbuch, desto hilfreicher die informationen die man daraus ziehen kann. hat man das opfer zerstört wirft man es weg, ritz eine kerbe in seine lieblingsfaust und sucht sich ein neues, interessanteres opfer.

ist das ganze leben eine einzige faustparade? ohne gnade? wann kommt der tag an welchem man kritisch die fisterei beäugelt und vielleicht erkennt das es auch noch andere wege gibt von a nach b zukommen? an dem man versucht den kreislauf zu durchbrechen um seine faust von der ganzen scheiße zubefreien welche man im laufe der jahre angesammelt hat?

ich persönlich kann nicht von mir behaupten das der tag schon gekommen ist. sonder muss eher zugeben das ich derzeit mitten drin stecke und auch ab und zu richtig schön eine rosette zerstört habe. denn warum soll man der einzige verblödete depp sein, der nur hinhält und nicht auch mal nimmt! wenn es mir angeboten wird, greif ich schonmal zu. auch nen gang bang soll es schon gegeben haben. doch nichts desto trotz entgeht einem ja nicht was drumherum geschieht, wer wie wo wen fistet, und warum. und ab und zu hat man es einfach leid, will auch mal wieder einen tag erleben ohne solche ekelriechenden schweinerein. ohne eine durchbrochene bauchdecke, ohne eine völlig am boden liegende person.

sich von den ärschen abwenden hin zu wohlschmeckenden muschis…

Das “S.Dope-Sandwich”

Erstellt in Allgemein am 24.10.2008 von sdope666

Das “S. Dope-Sandwich”

Man stelle sich vor, ich hätte einen Traum. Man stelle sich ein gigantisches Knäckebrot vor, etwa in der Größe eines Türblattes. Und dieses Knäcke-brot sei reichhaltig bestrichen mit würzigem Frischkäse: Exquisa, keiner schmeckt mir so wie disa! In das Käsebett begibt sich nun liegenderweise ein wahres Bild von einem Mann, das sich bis zur vollkommenen Blöße entkleidet zeigt und zudem, in Theorie wie praktisch, nackend ist. Wir wol-len ihn, den niedergelegten Manne, der Einfachheit halber, damit er ir-gendeinen Namen hat, „S. Dope” nennen. Seine Männlichkeit sei unbestrit-ten, ist sie doch nur allzu leicht an der gewaltigen Aufregung abzuwägen, die sich wie ein prachtvolles Erdmännchen auf der Suche nach Gefahren angestrengt und rot erhitzt - ja, keck, will ich mich beinah zu sagen getrau-en - gegen den Himmel streckt. An dieser Stelle muss ich aufrichtig einge-stehen, schon der alleinige Anblick des aufgeregten Erdmännchens, jenes ausgewachsenen Erdmannes, macht mir als bescheidenem Nacktmullenin-haber gehörig Neid. S. Dope sieht man sodann mit zahlreichen schweren Scheiben fleischigen Räucherlachses belegt, durchaus in Gänze, doch die Aufregung freigelassen. Der Lachs wird im Anschluss aufs Vortrefflichste gekrönt von einigen frischen Ringen, geschält aus saftiger roter Zwiebel, deren köstliche Schärfe gar traumhafte Äuglein zu stechen vermag. Ein zweites Knusperknäckebrot in Türblattformat, weitgehend identisch mit dem ersten, das als Grundlage dieser Delikatesse dient, allerdings diesmal mit einer entsprechenden kreisrunden Aussparung für das Durchstecken der genügendgroßen Aufregung versehen, deckt die gefällige Zwischen-mahlzeit hinlänglich ab. Zuletzt und zur perfekten Abrundung sei die her-ausragende Spitze der Aufregung mit einer schmackhaft vor Öl triefenden schwarzen Olive in den Ausmaßen eines Medizinballes besteckt. Voilà! Fertig ist ein leckeres S. Dope-Sandwich, wie es von Feinschmeckern, und nicht allein den träumenden, immer gern genommen wird.

Das Handy

Erstellt in Thriller am 02.10.2008 von Schattenparker

Donnerstagabend. Nichts zu tun. Nichts los. Nur Scheiße im Fernsehen.

Langeweile.

Dennis ist zu Besuch. Wir vertreiben uns die Zeit mit Saufe, Kiffen und Counter-Strike. Stellen uns die wichtigen Fragen dieser Welt: Lebt Elvis noch, und wenn ja in einem Altenheim? War JFK in Wirklichkeit schwarz? Was geschah mit Decron und Karl Koch? Ist 23 die Antwort auf alles? Schafft es Mainz 05 (05 Moment! 5 ist die quersumme von 23) mit dem neuen Trainer wieder in die erste Liga? Würde ein Kannibale vor seiner Hinrichtung auf dem Elektrischen Stuhl, als letzte Mahlzeit einen Typ serviert bekommen der vorher gegrillt wurde? Wo verstecken sich Zombies? Und was hat es mit dieser Wucherung auf meinen Schwanz auf sich? Kommt das von dem Piercing ?

Dennis beschließt, dass er jetzt gehen muss. Hat morgen ein wichtiges Treffen. Es geht um einen Groß Auftrag von IBM, er muss fit und ausgeschlafen sein. Ich bringe ihn zur Tür, wünsche viel Glück und schließe sie. Höre wie sein Handy klingelt, bin Müde gehe zu meinem Bett, mir wird Schwarz vor Augen, falle direkt ins Koma.

Drei Stunden Später.

Wache durch den Song “Wait and Bleed” von Slipknot auf. Wo kommt das her? Aus meinem Handy. Schaue auf die Digitaluhr neben meinem Bett. Es ist kurz nach zwei.

Wer zum Geier ist so verbrannt in seinem Hirn und ruft mich um diese Uhrzeit an?

Bin sauer, und greife zum Handy.

<<Was ist?>> frage ich angepisst.

<<Hallo.>> sagt ein leise schüchterne Stimme am anderen Ende.

<<Sag mal du Depp, weißt du spät wir es haben? Wer ist da überhaupt?>>

<<Wer ist da?>> fragt die Stimme.

<<Ich hab kein Bock auf solche Spielchen, wenn ich geweckt werde.>> Ich sehe mir das Display von meinem Handy an, und lese: Dennis.

<< Dennis, was soll der Scheiß?>> frage ich.

<<Hier ist nicht Dennis.>>

<<Ja, lustig.>> sage ich genervt und lege auf.

Es klingelt wieder.

<<Sag mal Dennis was soll denn das? Kannst du nicht schlafen vor Aufregung wegen morgen, oder bist du besoffen?>>

<<Hier ist nicht Dennis.>>

<<Und warum rufst du dann von seinem Handy aus an?>>

<<Ich hab das Handy gefunden.>>

Bevor ich antworte gehe ich kurz in mich und atme tief durch.

<<Du hast das Handy also gefunden…….Dennis es reicht jetzt!>>

<<Ich bin nicht dieser Scheiß Dennis, verflucht noch mal.>> schreit die Stimme.

Ich zünde mir eine Zigarette an.

<<Und wer bist du?>> frage ich, gelangweilt.

<<Kay. OK ich heiße Kay.>>

<<Du bist also der Kay, und du hast das Handy von meinem Kumpel Dennis gefunden. Und was willst du von mir?>>

<<Deine Nummer war die letzte, die gewählt wurde.>>

<<Und deswegen rufst du mich jetzt an?>>

<<Ja.>>

<<Gut…weißt du was, du bekommst jetzt von mir seine Festnetz-Nummer und dann rufst du morgen bei ihm an, und ihr könnt ausmachen wie du ihm sein Handy zurück geben kannst.>> Schlage ich ihm vor und gehe zum Kühlschrank, hole mir ein Flasche Wasser raus, und nehme einen Schluck.

<<Willst du nicht wissen, wo ich das Handy gefunden habe?>> fragt er.

<<Nein.>> Antworte ich.

<<Warum?>>

<<Weil ich schlafen will.>>

<<Ich hab es im Treppenhaus gefunden, direkt vor meiner Wohnungstür.>>

<<Interessiert mich nicht.>>

<<Warum?>>

<<Willst du mich verarschen oder was? ich sagte bereits, dass ich weiter schlafen will oder? Sag mal bist du schon mal auf die Idee gekommen das der Besitzer von diesem Handy vielleicht in deinem Haus wohnt, wenn es schon im Treppenhaus lag?>>

<< Nein der wohnt hier nicht, ich kenn hier jeden, und einen Dennis gibt es hier nicht.>>

<< Hast du was zu schreiben? Oder soll ich dir die Festnetz Nummer von ihm per SMS senden?>>

<<Sind Dennis und du gut befreundet?>>

<<Scheiße Verdammt. Du gehst mir auf den Sack! was soll die Scheiße? Was willst du eigentlich von mir?>> schreie ich.

<<Das weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht so genau.>> antwortet er.

Was für ein Arschloch, sage ich zu mir selbst.

<<Willst du jetzt seine Festnetz Nummer haben, oder nicht?>>

<<Ich glaube nicht, dass er das Handy noch gebrauchen kann.>>

<<Warum? Was hast du damit angestellt? Hast du es dir in Arsch geschoben, oder drauf gepisst?>> frage ich lachend.

<<Nein er sah nicht danach aus, als ob er es noch verwenden könnte.>>

Stille.

<<Was soll das jetzt heißen? Ich dacht du hast das Handy gefunden?>> frage ich verwirrt.

<<Hab ich auch.>>

<<Also. Was soll das jetzt?>> Immer noch verwirrt.

<< Naja, gefunden stimmt nicht ganz. Ich hab es aufgehoben, nachdem er es fallen ließ.>>

<< Versteh ich nicht. Du hast gesehen wie er es fallen lies und hast es dann aufgehoben, oder was?>>

<<So ähnlich.>>

<<Und warum hast du ihm nichts gesagt.>>

<<Da ging nicht.>>

<<Was warum?>>

<<Ich denke mal, nachdem ich mit ihm fertig war, hatte er einfach nicht mehr die Kraft auch nur noch irgendetwas zu machen.>> Sagt er mit eisiger Stimme.

Schon wieder Stille.

<<Was? Das ist jetzt ein schlechter Witz, oder?>>

<<Warum sollte ich Scherzen, Dirk?>>

Mein Adrenalinspiegel schießt in die Höhe.

<<Moment mal, woher kennst du meinen Namen? Dennis hat mich unter Haustür in seinem Adressbuch gespeichert?>> frage ich Stockend.

<<Er hat es mir gesagt………….kurz bevor ich seine Stimmbänder durch geschnitten habe.>>

<<Was hast du mit ihm gemacht? Wo ist er?>>

<<Sieh es dir doch einfach an, er liegt vor deiner Tür.>>

Ich renne zur Tür und reiße sie auf, dort liegt Dennis auf den Rücken mit durchgeschnittener Kehle, neben ihm eine riesige Blutlache die in den Teppich sickert. Ich stehe nur da und starre fassungslos auf den leblosen Leib meines guten Freundes Dennis und kann nicht glauben was ich da sehe. Ich kann mich nicht mehr auf den Beinen halten und sacke zusammen, das Handy immer noch am Ohr. Ich höre ein ständig wiederkehrendes “Hallo”. Ich reagiere erst als ich den Satz „ Na gefällt dir was du siehst” höre.

<<Du kranker Wichser was hast du gemacht>> schreie ich.

<<Dirk hör mir zu.>>

<<Scheiße.>>

<<Dirk dein Handy ist gar nicht an.>>

<<Was?>>

<<Dirk du redest schon die ganze Zeit mit dir selbst.>>

<<Was?>>

<<Na wer ist jetzt der kranke Wichser?>>

<<Was?>>

<<Gute Nacht Killer.>>

My Pulp Life # 6

Erstellt in Dope69 Stories am 29.08.2008 von Dope69

Der Zeitungs- Artikel

 

In der Zeitung steht heute auf der Titel Seite ein bericht über ein altes Ehepaar was bei einem Schweren Autounfall auf der A67 ums leben gekommen ist. Das Auto von den zwei wurde von einem LKW abgedrängt, durchbrach die Leitpranke und hat sich dann überschlagen. Die Frau hätte gerettet werden können aber sie weigerte sich das Auto ohne ihren Mann zu verlassen, und das Auto ist schließlich explodiert, warum auch immer steht nicht drin, nur das Sanitäter schwer verletzt wurden. Der ganze Artikel ist so Gefühl und mitleid erregend geschrieben, das ich am liebsten Kotzen würde. Und bei dem Gedanke dass sich heute ganz Deutschland in vorgegaukelter Betroffenheit darüber unterhalten wird, bringt mir noch mehr Übelkeit.

Mein Gott ja, es gab tote in Ordnung das ist echt ne schlimme Sache, aber mal im ernst die wahren schon alt, über 80 oder sogar fast 90, mein Vater ist gerade mal 58 geworden. Zwei alte mehr oder weniger, was soll’s noch nie Six Feet Under gesehen.

Es würde mich nicht überraschen wenn darüber ein Film gemacht wird. Das ist der Perfekte Stoff für die Filmschnulze der Woche auf Sat.1, fehlt nur noch der Drogensüchtige Schwiegersohn und die Bulimie Kranke Tochter mit dem Enkelkind was von einem Pitbull angegriffen wurde. Das Leben an sich ist halt Scheiße, so ist es nun mal und man kann nichts dran ändern, ende.